Sanierung

Neu, neu, neu! Farbe, Form, Technik - Sie möchten Ihr Zuhause neu gestalten? Durch die Fenster zieht es und der Putz bröckelt von den Wänden? Der Keller ist feucht oder das Dach ist undicht? Dann ist es an der Zeit für eine Haussanierung. Mit der Sanierung können Altbauten auf den neuesten Stand gebracht, gebrauchte Immobilien für die Eigennutzung vorbereitet und beispielsweise neue Fenster oder Dachdämmungen eingebaut werden. Was eine Sanierung beinhaltet und worauf Sie achten müssen, erklären wir Ihnen hier.

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Alt vs. neu: Wann wird Sanierung zur Pflicht?

50 Jahre nach Erbau einer Immobilie gilt ein Gebäude als “alt”. Das ist eine lange Zeit in der sich einige Standards und Stile der Bauweise verändern können. Gut zu wissen: Käufer eines Altbaus sind in einigen Fällen dazu verpflichtet, Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Ist der Einzug nach dem 01.02.2002 erfolgt, müssen einige Arbeiten nachträglich angepasst werden. Denn, wenn das Gebäude nicht den Vorschriften und Standards der Energieeinsparverordnung entspricht, droht ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro. Das gilt insbesondere für die Dämmung von Dachgeschossen und die Installation von Heizungsanlagen. Ein Gespräch mit einem Energieberater kann Ihnen dabei helfen, Unsicherheiten zu klären und Lösungen für Ihr Haus zu finden.

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Dachgeschoss

Eine guter Dämmwert spart vor allem in den Wintermonaten Heizungswärme und hält ihr Zuhause warm. So muss Ihre Heizung weniger Wärme generieren und Sie können Heizkosten einsparen. Dafür muss die Dämmung Ihres Dachgeschosses allerdings den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Der Dämmwert wird in der Einheit W/mK angegeben und entspricht der Wärmeleitfähigkeit – das heißt, hier wird angegeben, welche Menge an Wärme durch das Material gelangt. Um die Vorgaben nach EnEV einzuhalten sollte dieser Wert bei mindestens 0,24 liegen.

Heizungen

15 Jahre – nach dieser Zeit gilt eine Heizung energetisch als ineffizient. Auch, wenn Sie nach dieser Zeit noch nicht zu einem Austausch der Anlage verpflichtete sind, sollten Sie eine Erneuerung Ihrer Heizung bedenken. Auch hier können Kosten eingespart werden, je effizienter geplant wird. Heizungen, die vor 1978 installiert worden sind müssen seit 2009 in allen Ein- und Zweifamilienhäusern ausgetauscht werden. Ist die Heizungsanlage bereits seit 30 Jahren oder länger in Betrieb, sind Sie mit Ausnahme einiger Fälle dazu verpflichtet, die Heizung zu erneuern oder auszutauschen. Nach dem Kauf einer Immobilie haben Sie dazu zwei Jahre Zeit.

Außenwände

Bei Außenwänden besteht grundsätzlich nicht die Pflicht, nachträglich die Dämmung anzupassen. Wenn Sie aber eine Dämmung planen, dann müssen Sie dies nach den Vorgaben der EnEV-2009 tun. Auch hier muss der Dämmwert dann den Vorgaben der Verordnung entsprechen.
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Vorteile Altbau - kaufen und sanieren

Neu bauen oder alt kaufen? Das ist häufig die Frage, wenn man sich ein neue Zuhause verwirklichen möchte. Die Entscheidung fällt nicht immer ganz leicht. Hier haben wir ein paar Vor- und Nachteile der Sanierungsarbeiten für einen Altbau zusammengestellt:

Vorteile

Trotz der anstehenden Sanierungsarbeiten kann der Einzug in einen Altbau häufig sofort stattfinden. Im Gegensatz zu den Wartezeiten, die bei einem Neubau auf den Bauherren zukommen, können Sie beim Kauf eines Altbaus schnell umziehen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass Sie das Haus, das Sie in Zukunft Ihr Zuhause nennen, bereits besichtigen können. Sie kennen Ihr neues Heim! Häufig sind Altbauten zusätzlich schon in eine Infrastruktur eingegliedert und der Kaufpreis fällt geringer aus als beim Neubau.

Nachteile

Die Sanierung kostet – natürlich. Außerdem sollten noch eventuelle Renovierungsarbeiten eingeplant und kalkuliert werden. Die Energiestandards der Immobilie müssen an die neuen Verordnungen angepasst werden. Und manchmal sind Umbaumöglichkeiten nach persönlichen Wünschen nur eingeschränkt möglich.

Kosten

Auch bei Sanierungsarbeiten kann nur ein Richtwert bezüglich der Kosten gegeben werden – je nach Komplexität des Vorhabens, Standort Ihre Hauses und individuellen Wünschen variiert auch der Preis. Grundsätzlich lässt sich ein Durchschnittspreis für eine Dachdämmung bei 100-180 Euro pro Quadratmeter angeben. Für die Fassadendämmung liegt der Richtwert bei 30-200 Euro pro Quadratmeter und der Austausch eine Öl- oder Gasheizung kostet durschnittlich ab 5000 Euro.

Sie sind sich unsicher, welche Sanierungsmaßnahmen für Ihr Haus benötigt werden? Kein Problem. Wir beraten Sie gerne vor einer möglichen Umsetzung und unterstützen Sie bei allen notwendigen Arbeiten!

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