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Haus mit Erker: Alles über lichtdurchflutete Räume, Kosten und Funktionen

Du suchst nach dem gewissen Extra für dein Haus? Der Erker als Gestaltungselement sieht nicht nur gut aus und hat Charakter, sondern bringt auch extra viel Licht und Gemütlichkeit in deinen Haushalt.

Ob als Lesenische oder Essplatz: Der Erkerbau ist eine lohnende Investition für dein Zuhause. Hier erfährst du alles, über die Vorteile und Kosten deines Erkers. 

Inspiration für Ihr Traumhaus

Der Erker ist die die Inspiration für dein Traumhaus. Als Erker bezeichnet man einen aus der Fassade hervorstehenden, geschlossenen Ausbau eines Raumes mit Fenstern, der normalerweise keinen Bodenkontakt hat.

Es gibt allerdings umgangssprachlich auch Sonderformen des Erkers: Die Bezeichnung wird gerne ausgedehnt auf beispielsweise Standerker (Vorbau mit Bodenkontakt) oder Dacherker, eigentlich Gauben. 

Haus mit Erker? Vor- und Nachteile

Vorteile

Licht und Raum: Erker erweitern den Wohnraum und bringen viel Licht in das Zuhause. Vor allem, wenn die Fassade Richtung Norden zeigt, können zusätzlich Fenster nach Ost und West für mehr Lichteinfall und ein helleres Haus sorgen.

Mit dem Bau eines Erkers lässt sich der Grundriss im Neubau gut strukturieren: Mit der Planung des Erkers lassen sich die entstehenden Nischen unterschiedlich nutzen und der Wohnraum nach Nutzungen trennen, ohne eine Wand ziehen zu müssen. 

Ein weiterer Vorteil ist der Platz, den der Erker trotz kleiner Grundstücke schaffen kann. Nach normalen Regeln musst du als Bauherr mindestens 3 Meter Abstand zum Nachbargrundstück einhalten. Der Erker ist davon ausgenommen: Er darf in den meisten Fällen bis zu 1,50 Meter aus der Gebäudefassade herausragen, ohne die Abstandsregeln zu verletzen. 

Nachteile

Eine Herausforderung beim Erkerbau sind die Dämmung und der Wärmeschutz bei einer vollständigen Verglasung. Das kann die Planung vor allem dann vor Herausforderungen stellen, wenn der Erker nachträglich angebracht werden soll. 

Das kann die Kosten deutlich erhöhen. Es ist also sinnvoll, den Raum und Erker schon beim Neubau des Hauses mit zu planen, um Kosten zu sparen.

Arten von Erkern

Erker kommen in vielen Formen. Wenn du deinen Raum durch einen Erker erweitern willst, sind deinen Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt.

Eine bekannte Bauweise des Erkers ist der Trapezerker, der vor allem viktorianische Gebäudefassaden ziert. 

Der Runderker kann über die Hausecke gebaut werden und über mehrere Stockwerke reichen. Er ist eher an Gebäuden aus der Gründerzeit zu entdecken.

Im kubischen Baustil kommt der Erker als Rechteckerker mit 90-Grad-Winkeln und einem Flachdach. Diese Form setzt sich im Hausbau immer mehr durch und ist eine moderne Interpretation des Erkers.

Der Eckerker wird über die Ecke des Hauses gebaut, allerdings ebenfalls eckig. So kann das Licht von 4 Seiten in den Raum einfallen.

Auch in den Erkerbau fallen zum Beispiel Sitzfenster, bei denen die Verglasung bis zur Sitzhöhe hinunter reicht und je nach Wunsch mit einer SItzbank abgeschlossen wird. 

Eine weitere Sonderform ist der Erker als Wintergarten. Hier muss jedoch eine Verschattung eingeplant werden, weil die Sonneneinstrahlung es sonst sehr schnell warm werden lässt im Raum. Gehört der Wintergarten zum Wohnraum müssen außerdem die geltenden Normen bei der Wärmeisolierung und beim Einbruchschutz erfüllt werden.

Baurechtliche Faktoren

Egal, in welcher Form du einen Erker planst: Dein Erker ist in jedem Fall genehmigungspflichtig. 

Wenn es um den Abstand zum Nachbargrundstück geht, dürfen beim Erker die sonst geltenden Regeln überschritten werden, wenn der Erker nicht mehr als ein Drittel der jeweiligen Außenwand in Anspruch nimmt, nicht mehr als 1,50 Meter aus der Außenwand hervortritt und mindestens 2 Meter von der Nachbargrenze entfernt bleibt.

Natürlich kommt es hier immer auf die jeweiligen Landesbauordnungen an, außerdem können die Regeln variieren je nachdem, ob der Erker Bodenkontakt hat oder nicht.

Was kostet ein Erker?

Weil bei einem Erker viele Außenseiten zu bearbeiten sind, liegen die Kosten pro Quadratmeter für den Erker deutlich über dem Preis für einen Quadratmeter Wohnfläche im Rest des Hauses. 

Die Kosten für den Erkerbau variieren natürlich je nach Form, Ausstattung und Komplexität. 

Planst du den Erkerbau gleich mit deinem Neubau, musst du mit Kosten ab etwa 5.000 bis 7.000 Euro rechnen. Der nachträgliche Anbau von Erkern erhöht die Kosten noch einmal. 

Ein Erker ist eine teure Investition, aber eine gute Möglichkeit, Licht und Raum in deinem Zuhause zu erweitern. Du solltest dein Budget also genau berechnen und dir überlegen, ob der Erker für dich eine Investition ist, die sich lohnt. 

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